Carillonkonzerte mit Elektronik

im Rahmen des Carillonfestivals 2017 zum 30jährigen Jubiläum des Carillons in Berlin-Tiergarten

17. und 18. Juni 2017 um 15 Uhr
Jeffrey Bossin, Carillonneur, Berlin
Tontechnik, Klangregie und Aufbau: Eckehard Güther und Carlo Grippa

Programm

I.

Curved Ringing (2007)     Franz Martin Olbrisch


II.

Elevation of the White (2017)  Uraufführung     Mario Verandi

III.
Vox veterrima (Fassung von 2005)     Ricardo Mandolini

Veranstaltet von CarillonConcertsBerlin in Zusammenarbeit mit den Tontechnikern Eckehard Güther und Carlo Grippa
und mit freundlicher Unterstützung der Beauftragte für Kultur und Medien und der KBB GmbH

Mario Verandi, geb. 1960 in Buenos Aires, Argentinien, studierte Musik und Informatik 1979-1985 in seiner Heimatstadt und in Rosario und 1986-1989 im Phonos Electro-Acoustic Music Studio in Barcelona, Spanien. 2001 erwarb er seinen Doktortitel im Fach Kompo­sition an der University of Birmingham, England und 2003-2004 war er Dozent an der Freien Universität Berlin. Verandi war Composer in Residence in den Studios von La Muse en Circuit in Paris, Césaré Studio de Création Musicale in Reims, am ZKM in Karlsruhe und in den Cuenca Electroacoustic Studios in Spanien. 2000 war er Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Er erhielt eine Reihe von Preisen und Auszeichnungen, u.a. den Bourges International Electroacoustic Music Award in Frankreich, den Musica Nova Award in Prag, den CIEJ Musics Electronics Award in Barcelona, den Prix Ars Electronica in Linz, den Stockholm Electronic Art Award, SGAE Electroacoustic Music Award (Spanien) und den ZKM-Komposi­tions-Preis (Europäische Glockentage 2004). Verandis Oeuvre umfasst elektroakustische Musik, Instrumen­talwerke, Kunstinstallationen und Musik für Tanz, Kurzfilme und Theater sowie Radiostücke. Das New Yorker Label EMF (Electronic Music Foundation) hat Verandis Musik auf der CD Distant Shores (2001) veröffentlicht. www.marioverandi.de